Ulm

Agzente plus berichtet über die Gemeinwohl-Ökonomie

Ulm, 17. September 2018
     
Titelseite der agzente plusagzente plus | Ausgabe 14

Die aktuelle Ausgabe der agzente plus, einer gemeinsamen Initiative von Ulmer Vereinen und Initiativen, berichtet mit zwei tollen redaktionellen Beiträgen über die Gemeinwohl-Ökonomie und die erste Ulmer Gemeinwohl-Bilanzierung in dem Architekturbüro unseres Koordinators Peter Steiner.
 

Gemeinwohlökonomie: Verantwortungsvolles Wirtschaften

"Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten." 
Was sich wie eine Utopie von Weltverbesserern liest, steht wörtlich in der Verfassung des Freistaates Bayern. Ähnliche Passagen finden sich im Grundgesetz und den meisten Verfassungen unserer Nachbarländer – eine schöne europäische Tradition.

Weiterlesen auf den Seiten 8-9: Gemeinwohlökonomie: Verantwortungsvolles Wirtschaften

 

Die Gemeinwohl-Bilanz: Maßstab für verantwortungsvoll denkende Unternehmen

Für Unternehmen, die ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl gerecht werden wollen, stellt die Organisation ecogood.org mit der Gemeinwohl-Bilanz ein Werkzeug zur kritischen Analyse der Geschäftstätigkeit bereit. Anhand einfacher Werte (Menschenwürde, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz) werden die einzelnen Geschäftsbereiche mit Hilfe festgelegter Kriterien bewertet. Die durch zertifizierte Auditoren geprüfte Bilanz lässt eine Einordnung des Unternehmens zu und zeigt weiteren Handlungsbedarf auf.
Peter Steiner unterzieht sich mit seinem Architekturbüro "4plus5" als erstes Ulmer Unternehmen der Gemeinwohl-Bilanzierung. Vier weitere wollen dem Beispiel folgen. agzente plus fragte nach Erfahrungen und was die GWÖ aus unternehmerischer Sicht bedeutet. 

Weiterlesen auf den Seiten 10-12: Die Gemeinwohl-Bilanz: Maßstab für verantwortungsvoll denkende Unternehmen