Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie Tirol

Willkommen

Wir begrüßen Sie/Dich ganz herzlich auf den Seiten der Gemeinwohl-Ökonomie Tirol.

Gruppe Tirol klein.jpg
 
 
Tiroler Gemeinwohl-Bilanzierende und Aktive anlässlich Pressefrühstück am 16. Sept. 2014 mit Christian Felber (6.v.l), Erich Visotschnig (Systemisches Konsensieren, 6.v.r) und Lisa Muhr (Göttin des Glücks, 5.v.r) als Gäste.

Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft

Bereits im März 2012 fand sich die Regionalgruppe Tirol der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich zusammen. Verbunden durch die Haltung, dass zu lebende Werte die beste Grundlage für nachhaltigen Erfolg darstellen. Dies gilt im persönlichen Bereich ebenso wie bei wirtschaftlicher Betätigung. Weil diese Werte Beziehungen zwischen Menschen entstehen lassen und festigen. Gegenseitige Wertschätzung bringt den Menschen ihre Würde. Auf Unterstützung vertrauen können, bringt Sicherheit. Mit der Natur zu leben, sichert nachhaltig ein gesundes Leben. Gemeinsam getroffene Entscheidungen sind die Basis für ein friedvolles Miteinander. Nach fünf Jahren Regionalgruppe Tirol stärkt sich unsere Gemeinschaft und gründete den

Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie Tirol

mit Sitz in Innsbruck, registriert unter ZVR-Zahl 066007797 seit 10.04.2017.

Wir sind Unternehmer*innen, Vereinsvorstände, Leiter*innen von Bildungseinrichtungen und Privatpersonen. Wir sind Partner in der Internationalen Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie, tragen ihre Vision mit und kooperieren zu ihrer Umsetzung besonders mit den österreichischen und weiteren nachbarschaftlichen Schwestervereinen.

Die beteiligten Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie Tirol stehen für die Stärkung der regional, biologisch, ökologisch und sozial ausgerichteten Tiroler Wirtschaft, ergänzt durch fairen Welthandel. Wir sind überzeugt, den Unsicherheiten der Weltwirtschaft können wir nur durch starke regionale Ausrichtung begegnen, die wir in erster Linie durch funktionierende Strukturen in unsere Täler hinein erreichen müssen. Einseitige Abhängigkeit vom Tourismus muss durch ergänzende neue Wirtschaftsformen gemildert werden. Dazu kommt zunehmend die Herausforderung, als Antwort auf die Digitalisierung überhaupt neue Formen von Arbeit zu entwickeln.

Als die unmittelbare Wirtschaftsregion betrachten wir die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Im EuregioLaps Thesenpapier

„NEUE HEIMAT EUROPAREGION TIROL-SÜDTIROL-TRENTINO - INTEGRATION STATT AUSGRENZUNG“,

präsentiert am 23.08.2015 im Rahmen des Tiroltages 2015 beim Europäischen Forum Alpbach, heißt es:

„Für die Zukunft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sind die Gestaltung einer sozial und ökologisch verträglichen Wirtschaftsweise und die Erhaltung ihrer sozialkulturellen und natürlichen Einzigartigkeit von allergrößter Bedeutung. Sozial und ökologisch verträglich ist eine Wirtschaftsweise dann, wenn sie auf menschliche Wohlfahrt, soziale Integration und die Verhinderung von Umweltrisiken ausgerichtet ist.“ Und weiter wird die Südtiroler Gemeinwohl-Ökonomie-Initiative als Best Practise Beispiel angeführt und auf den Beschluss des Landtages vom 18.12.2014 verwiesen, mit dem die Südtiroler Landesregierung beauftragt wurde,

  1. die Kriterien der Gemeinwohlökonomie bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu berücksichtigen (soweit EU-konform),
  2. Gemeinwohlunternehmen bei möglichen Förderungen zu bevorzugen und
  3. Gemeinwohlgemeinden zu fördern.