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Stuttgart: Erste deutsche Großstadt ermöglicht vier kommunalen Betrieben die Gemeinwohl-Bilanz.

Blogpost von stephanie.ristig-bresser
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(Bericht von Rainer Müller, Gemeinwohl-Ökonomie Stuttgart)

Am 20. September gab die Wirtschaftsförderung Stuttgart (WIFÖ) vier kommunalen Betrieben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit der Gemeinwohl-Bilanz der Öffentlichkeit vorzustellen. Rund 130  Gäste waren hierzu in den großen Saal des Stuttgarter Rathauses gekommen.

Bei den städtischen Unternehmen handelt es sich um den Hafen Stuttgart, die Bau- und Wohngesellschaft, dieStadtentwässerung und den städtischen Eigenbetrieb Leben und Wohnen. Die beiden ersten Unternehmen zeigten ihre Wertschätzung der Gemeinwohl- (GWÖ)-Bilanz und wollen sich an einigen der Indikatoren in den nächsten Jahren intern messen und entwickeln. Der Betrieb Stadtentwässerung hat sich nach dem Einstiegsbericht entschlossen, noch in diesem Jahr eine Vollbilanz zu erstellen und diese als Entwicklungsinstrument für die nächsten Jahre zu nutzen. Die GWÖ ist hier bereits in das Management-System integriert.Leben und Wohnen mit seinem rund 1.000 Mitarbeitenden hat seinen Bericht bereits zum Audit angemeldet..

Neben den kommunalen Betrieben stellten weitere regionale Kleinunternehmen ihre Haltung und ihre Erfahrung mit der Gemeinwohl-Bilanz dar. So konnten die Gäste wahrnehmen, dass nicht nur kommunale Betriebe, die per Gesetz dem Gemeinwohl verpflichtet sind, sondern auch privatwirtschaftliche Unternehmen sich an der Gemeinwohl-Bilanz ausrichten wollen.

Wir Stuttgarter freuen uns sehr über diese gelungene Veranstaltung, die auch für andere Städte eine Signalwirkung haben wird.