Grünen-Politiker*innen zu Besuch bei Berliner GWÖ-Unternehmen

Berlin, 27.08.2019
     
Ökofrost.jpgQuelle: Ökofrost GmbH

Ökofrost begrüßt Renate Künast, Stefan Taschner und Gideon Müller

Renate Künast, Grünen-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bundestags-Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Stefan Taschner, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Berliner Abgeordneten-Haus und Gideon Müller, stellvertretender Vorsitzender des Grünen-Kreisverbandes in Tempelhof-Schöneberg kamen zum angeregten Austausch zum Berliner Bio-Tiefkühl-Spezialisten Ökofrost.

Mit Ökofrost-Geschäftsführer Florian Gerull und Team diskutierten die Grünen-Politiker*innen über nachhaltiges und alternatives Wirtschaften, Bio-Lebensmittel und die Naturkostbranche. Ökofrost informierte auch über die Motivation, sich Gemeinwohl-zertifizieren zu lassen und die positiven Effekte, die die Prozesse von bislang drei Bilanzierungen auf das Unternehmen hatten.

Anschließend wurde Bio-Tiefkühl Pizza verkostet, die in Berlin-Reinickendorf von dem italienisch-stämmigen Familienbetrieb Gia Pizza handwerklich für die Ökofrost-Marke Biopolar hergestellt wird. Zum Abschied erhielten die Gäste den im Februar 2019 veröffentlichten aktuellen Gemeinwohl-Bericht von Ökofrost.

Gerull resümiert über seinen Austausch mit den Gästen „Es war toll, sich mit Politiker*innen auszutauschen, die ähnliche Vorstellungen wie wir von der Wirtschaft von morgen haben. Wir wünschen uns, dass die Politik gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften stärker fördert und zu einem Wettbewerbsvorteil macht, um die Nachhaltigkeits-Leistungen vieler engagierter Unternehmen zu honorieren und um weitere Unternehmen zum Umsteuern zu motivieren.“

Er stellt fest, dass Interesse auf jeden Fall vorhanden ist: „Wir erhalten oft Anfragen von anderen Firmen oder Hochschulen, wie die Umstellung von einem nach klassischen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführten Betrieb hin zu einem ganzheitlich und gemeinwohl-orientierten Unternehmen gelungen ist“, berichtet der Geschäftsführer.

Ökofrost möchte über das Kerngeschäft mit der Bio-Tiefkühlkost hinaus aktiv zur Entwicklung und Verbreitung neuer Wirtschaftsformen beitragen. Seit 2012 probiert das Unternehmen alternative Wege aus, um gesünder für Individuum, Natur und Menschheit zu wirtschaften. Dazu gehört, dass Ökofrost sich regelmäßig Gemeinwohl-bilanzieren lässt und dass die Mitarbeiter*innen ihre Arbeit mit maximaler Selbstbestimmtheit organisieren können. Gemeinsam hat die ganze Belegschaft ein Leitbild und ein transparentes Gehalts-Modell entwickelt. Home-Office und Teilzeit-Arbeit sind gerne gesehen und Frauen werden aktiv gefördert und unterstützt.