Wofür wir stehen

 

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Die Gemeinwohl-Ökonomie steht für eine ethische Wirtschaft, die auf den 4 Werten (1) Menschenwürde, (2) Solidarität & Gerechtigkeit, (3) ökologischer Verantwortung sowie (4) demokratischer Mitbestimmung und Transparenz aufbaut. Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens.

Unsere Prinzipien basieren auf Achtsamkeit, Verbundenheit, Suffizienz, Kooperation sowie integralem Denken & Handeln.

Unsere Mission: Für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die dem Menschen dient (und nicht nur dem Kapital). Wir wollen menschliche Beziehungen gelingen lassen und streben nach einem glücklichen und erfüllten Leben!

Wir wenden uns mit unseren Ansätzen für Bewusstseins- und Weiterentwicklung gezielt an
            (1) Wie kann ich die Welt verändern als Konsumenten und Bürger (mehr ...)
            (2) Wie kann ich die Welt verändern als Unternehmen (z.B. mit der Gemeinwohlbilanz) (mehr ...)
            (3) Wie kann ich die Welt verändern als Gemeinde und Politiker (mehr ...) sowie an
            (4) Wie kann ich die Welt verändern als Bildungseinrichtung (mehr ...).

Das Kurz-Video zeigt Ihnen, wofür wir stehen und wofür wir uns einsetzen.

  • In dem Buch «Gemeinwohl-Ökonomie» von Cristian Felber finden Sie eine gute Situationsanalyse unserer heutigen Wirtschafts- und Lebensweise sowie erste Ansätze, wie wir unsere Situation deutlich verbessern können (Neuauflage 2018).
  • Der bekannte Kinofilm «Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen» (Trailer) verdeutlicht und ergänzt unsere Ansätze recht gut.
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Wir sind für eine soziale, faire und ökologische Marktwirtschaft und wenden uns gegen negative Auswüchse des Neoliberalismus.

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Interesse, bei uns mitzumachen oder mehr zu erfahren? Schreiben Sie uns doch eine Mail oder rufen Sie uns an. Die Kontaktdaten finden Sie hier

Icon gwö schweiz vorstellung luzern.pdf (1,5 MB)

 

Die 10 Eckpunkte der Gemeinwohl-Ökonomie (Quelle: WIKI)

  1. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle.
  2. Sie setzt die Menschenwürde, die Menschenrechte und die ökologische Verantwortung als Gemeinwohl-Werte auch in der Wirtschaft um.
  3. Wie diese Werte im unternehmerischen Alltag gelebt werden können, zeigt die Gemeinwohl-Matrix. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden.
  4. Anhand der Matrix erstellen die Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz. Im Gemeinwohl-Bericht erklären sie die Umsetzung der Gemeinwohl-Werte sowie ihr Entwicklungspotential und nehmen eine Bewertung vor. Bericht und Bilanz werden extern überprüft und veröffentlicht. Damit werden die Leistungen für das Gemeinwohl bekannt gemacht.
  5. Gesellschaftliche Unterstützung erfahren Gemeinwohl-Unternehmen zunächst am Markt durch Verbraucher*innen, Kooperationspartner*innen und gemeinwohl-orientierte Geldgeber*innen.
  6. Als Ausgleich für überdurchschnittliche Leistungen zum Gemeinwohl sollen Gemeinwohl-Unternehmen rechtliche Vorteile bei Steuern, Krediten und öffentli-chen Aufträgen sowie im internationalen Handel erhalten.
  7. Unternehmensgewinne dienen der Stärkung der Unternehmen sowie der Einkommenserzielung und der Alterssicherung der Unternehmer*innen und der Beschäftigten, nicht aber der Vermögensvermehrung externer Kapitalgeber*innen. So gelangen die Unternehmer*innen zu Freiräumen für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, frei vom Druck zu grösstmöglicher Kapitalrendite.
  8. Dadurch schwindet der Drang zum Wirtschaftswachstum. Es öffnen sich Möglichkeiten für ein erfülltes Leben bei Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. In der Arbeit können sich Wertschätzung und Fairness sowie Kreativität und Kooperation besser entfalten.
  9. Mit der Begrenzung von Vermögensungleichheiten steigen die Chancen für die gleichberechtigte Teilhabe Aller am wirtschaftlichen und politischen Leben.
  10. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung lädt dazu ein, die Verwirklichung der genannten Werte in Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten. Alle Ideen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung sollen in demokratischen Prozessen entwickelt, vom Souverän entschieden und in der Verfassung verankert werden.