Hamburg

Zukunftspreis Hamburg erstmals in Kooperation mit der GWÖ Hamburg

Hamburg, 08.01.2020
     
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Der Zukunftspreis Hamburg wird bereits zum dritten Mal vom Zukunftsrat Hamburg ausgeschrieben, dieses Mal in Kooperation mit der GWÖ Hamburg. Er richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Hamburg, die sich mit Projektideen und Vorschlägen zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesellschaft bis zum 31. Mai 2020 bewerben können.

Nachfolgend der detaillierte Ausschreibungsrahmen:

Ausschreibungsrahmen für den 3. Hamburger  Zukunftspreis 2020         

Ziel:
Der Zukunftspreis des Zukunftsrates Hamburg fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der 2015 von der UN beschlossenen Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mit konkreten Nachhaltigkeitszielen bis 2030.

Die Leitidee des Zukunftsrates Hamburg lautet: Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können – überall auf der Welt!

Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Hamburg bis zum Alter von 30 Jahren aus Schule, Berufsbildung, Betrieb und Hochschule. Die Bewerbung ist grundsätzlich eine persönliche Bewerbung, Bewerbungen von mehreren Personen als Gruppe sind ebenfalls möglich.

Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 31. Mai 2020 einzureichen.

Als Kriterien für die Auswahl sind insbesondere zu nennen:

  • Vorschläge, die möglichst gleichermaßen zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Verbesserungen beitragen, z. B. Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit oder Sicherung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit, wie z.B. Gemeinwohl-Ökonomie
  • Beiträge, die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung fördern – auch als künstlerische oder journalistische Arbeiten
  • Beiträge mit besonderer Innenwirkung im Sinne einer zukunftsfähigen Organisations- oder Unternehmenskultur
  • Die Beiträge sollen langfristig angelegt und innovativ sein sowie möglichst Vernetzungs- und Kooperationseffekte fördern
  • Die Vorschläge sollen für praktische Umsetzbarkeit stehen, zur Nachahmung anregen und den Gedanken der Zukunftsfähigkeit in die Gesellschaft tragen

Die Bewerbung kann in digitaler oder schriftlicher Form an den Zukunftsrat Hamburg erfolgen. Dazu liegt ein Bewerbungsbogen vor. Darin werden eine Kurzbeschreibung zum Wettbewerbsbeitrag  als auch zur Person abgegeben. Darüber hinaus soll der Vorschlag in Form eines Posters/Plakates präsentiert werden (DIN A1 – Ausdruck oder Datei).

Weitere aussagekräftige Unterlagen, z. B. eine ausführliche Projektbeschreibung, Medienbeiträge, Fotos o.ä. können beigefügt werden.

Die Ausschreibung wird im Oktober 2019 durch eine Pressemitteilung angekündigt und auf der Web Site des Zukunftsrates Hamburg vorgestellt. Die einschlägigen Verbände und Organisationen im Bereich Schule, Berufsbildung, Betrieb und Hochschule werden ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Der 3. Zukunftspreis Hamburg 2020 wird ausgeschrieben vom Zukunftsrat Hamburg in Kooperation mit der Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg.

Der Zukunftspreis wird von einer Reihe von Sponsoren getragen ist mit insgesamt 3.000,- Euro dotiert. Das Preisgeld kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden. Weiterhin werden kleine Anerkennungspreise verliehen. Alle Vorschläge erhalten eine Anerkennungsurkunde.

Ein Anspruch auf Ausschüttung besteht nicht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung erfolgt auf einer Festveranstaltung des Zukunftsrates Hamburg Mitte 2020.

Die Jury besteht aus folgenden Personen: Rolf de Vries, Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Sabine Siehl und Dr. Ulf Skirke.

Zwei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sollen darüber hinaus als Schirmpersonen für den Zukunftspreis werben. Dazu werden Dr. Delia Schindler (Nachhaltigkeitsexpertin und langjährige Sprecherin des Zukunftsrates Hamburg) und Prof. Dr. Daniela Jacob (Hamburger Klimaforscherin)  benannt.