Entwicklung der Matrix

Das Matrix-Entwicklungsteam

Das Matrix-Entwicklungsteam  (der AkteurInnenkreis "RedakteurInnen") arbeitet 100% ehrenamtlich an der Weiterentwicklung der Matrix. Ihre Arbeit fokussiert in erster Linie die Anwendergruppe Unternehmen, unter Berücksichtigung diverser Rechtsformen, Branchen und der Organisation-Größe. Für Bildungseinrichtungen wurde ein eigener Leitfaden entwickelt. Ergänzend formierte sich ein zweites Team zum Thema Gemeinden. Durch ihre Arbeit wurde die Anwendung der Matrix für Gemeinden ermöglicht.

Die Matrix soll den Bedürfnissen der Anwendergruppen stets optimal entsprechen. AkteurInnen sollen dort abgeholt werden können, wo sie aktuell stehen. Sie sollen die Matrix leicht verstehen und anwenden können, um nächste wichtige Schritte für eine werteorientierte, ethische Weiterentwicklung zu setzen, ob in der Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft.

baumfoto-met.jpgDas GWÖ-RedakteurInnen-Team, auch Matrix Entwicklungsteam (MET) genannt.

Die Entwicklungsgeschichte der Gemeinwohl-Bilanz

Matrix 5.0:
Im April 2017 wird die Matrix 5.0 vorgestellt. Der Weiterentwicklungsprozess dieser Version wurde in einem breit angelegten, partizipativen Prozess und v.a. im Austausch mit bilanzierenden Unternehmen vom Matrix Entwicklungsteam (ehemals das Redaktionsteam) ehrenamtlich vorangebracht. Entlang dieser Entwicklungsphase entstanden auch mehrere Leitfäden und Handbücher, die Branchen- und Größenaspekte besser berücksichtigten. Außerdem wurden spezielle Module erarbeitet (Schnelltest, Eintstiegsbericht), die einen einfachen, raschen Umstieg auf die Gemeinwohl-Bilanz als Nachhaltigkeitsinstrument fördern.

Matrix 4.1:
Eine Verbesserung der Matrix 4.0, für die u.a. auch Maßnahmen zur Abschwächung der Mathematisierung in der Bewertung umgesetzt wurden. Sie wurde am 1. März 2013 veröffentlicht und ist seither gültig. Bis Ende Juni 2013 galt eine Übergangsfrist, in der noch auf Basis der Matrix 4.0 auditiert/peer-evaluiert werden durfte.

Matrix 4.0:
Die Basis für die Erstellung von Gemeinwohl-Bilanzen ab 2012. Der frühere Indikator Gleichstellung und Umgang mit Benachteiligten (C5 in der Matrix 3.0) wurde in C1 Arbeitsplatzqualität integriert. In Rahmen einer Bilanzpressekonferenz am 24. April 2013 wurden auf dieser Version basierende Gemeinwohl-Bilanzen den österreichischen Medien vorgestellt.

Matrix 3.0:
Reduktion von 50 auf 18 Zielindikatoren (damals noch „Kriterien“). Diese vom Redaktionsteam weiterentwickelte Version überzeugte in 2011 die ersten knapp 60 Unternehmen, eine Gemeinwohlbilanz erstmals freiwillig zu erstellen.

Matrix 2.0:
Weiterentwicklung der ersten Version bis Februar 2011 durch ein Redaktionsteam, welches die Kernergebnisse einer ersten Feedbackwelle infolge des Symposiums „Unternehmen neu denken“ (6. Oktober 2010) einarbeitete. Anstatt der heutigen Indikatoren wurde in dieser Version das Gemeinwohl entlang 50 Kriterien definiert.

Matrix 1.0:
Von Attac-UnternehmerInnen erstellt und in der Erstauflage des Buches „Die Gemeinwohl-Ökonomie“ (Deuticke, 2010) veröffentlicht.


Ihr Feedback zählt

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte und Verbesserungsvorschläge: Ob zur Matrix insgesamt, zu den einzelnen Indikatoren, zum Bewertungssystem oder zu Arbeitsunterlagen (Handbuch/ Arbeitsbuch) - Ihre Meinung zählt: