Ennepe-Ruhr-Wupper

Vortrag beim NABU in Ennepetal

NABU, Ennepetal, 10. Oktober 2018
     
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Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ)

Sozial, ökologisch und ökonomisch gut“

 

Am Mittwoch, dem 10.10.2018 um 19.00 Uhr. fand ein Vortrag des zertifizierten GWÖ-Referenten und Koordinators der Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper Rolf Weber auf Einladung des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) in der Geschäftsstelle des NABU, Neustr. 53, in Ennepetal statt. Es waren ungefähr 25 Zuhörer anwesend. 7 davon haben sich in unsere Interessentenliste eingetragen.

 

Dabei wurden die folgenden Fragestellungen erörtert:

Welchen Einfluss übt der Mensch durch seine Wirtschaftsweise auf das soziale Miteinander, auf Wasser, Luft, Boden, Tiere und damit letztlich wieder auf sich selbst aus? Sind wir damit zufrieden oder soll mehr Nachhaltigkeit in unserer Mitwelt einkehren? Wie können wir nachhaltiger wirtschaften? In der Verfassung des Landes NRW heißt es in Art. 24, Abs. 1: „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen.“ Die Realität sieht eher so aus, dass die Maximierung des Gewinns - in Euro - im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht.

Wie kann es anders gehen? Wie kann die gesellschaftliche Wirkung unseres Handelns gemessen und verglichen werden? Vorgestellt wird der Lösungsansatz der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die GWÖ orientiert sich am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens, der Erfüllung unserer menschlichen Bedürfnisse. Dabei geht es den Menschen vor allem um gelingende Beziehungen: Sie sind die Voraussetzung, um glücklich zu sein. Sie sind Voraussetzung für das Gemeinwohl.

Das Geld ist hingegen nur ein Mittel des Wirtschaftens: Die Wirtschaftsleistung, in Geld gemessen, sagt nichts darüber aus, ob das Gemeinwohl steigt oder sinkt. Um zu messen, ob der Zweck erfüllt wird, sind andere Messgrößen gefragt – Mehrwert für Wasser, Luft, Boden, Tiere und uns, dargestellt z.B. in einer Gemeinwohl-Bilanz.