Ennepe-Ruhr-Wupper

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Herzlich willkommen bei der Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper

 

 

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Wer sind wir und was wollen wir erreichen?

 

Die Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper (GWÖ-ERW) wirkt im Dreieck der Flüsse Ennepe, Ruhr und Wupper. Dies umfasst die Region Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Hagen, Wuppertal und das Bergische Land.

Das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie, an dem wir gemeinsam arbeiten, ist die schrittweise Transformation der konsumorientierten Marktwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit. Schauen Sie den 5 Min.-Kurzfilm, in dem erklärt wird, wie die Gemeinwohl-Ökonomie als mögliche Ausgestaltung eines alternativen Wirtschaftsmodells funktioniert.

 

Was bedeutet Gemeinwohl-Ökonomie genau?

 

Die Gemeinwohl-Ökonomie wurde 2010 von Christian Felber unter Mitwirkung von ATTAC als Reaktion auf die verheerende Finanzkrise in 2008, die die Mängel und Grenzen unseres Wirtschaftssystems klar aufgezeigt hatte, initiiert. Kernstück dieser Idee ist die sogenannte Gemeinwohl-Bilanz. Anstatt sich vorwiegend am Gewinn zu orientieren und diesen zu maximieren, sollte die Mehrung an Gemeinwohl, also dem Wohl aller Menschen und unserer Mitwelt, angestrebt werden. Die Vision ist, dass Unternehmen zukünftig ihre Beiträge zum Gemeinwohl auf Basis einer sogenannten Gemeinwohl-Matrix anhand klar definierter Kriterien bewerten lassen und offenlegen. Und dabei wirtschaftliche Vorteile genießen und gleichzeitig der Gesellschaft einen Mehrwert bieten.

Die grundlegenden Basiswerte, umgelegt auf die einzelnen Berührungsgruppen, sind:

 

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Menschenwürde

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Solidarität & soziale Gerechtigkeit

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Ökologische Nachhaltigkeit

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Transparenz und Mitentscheidung

 
Die fünf wesentlichen Berührungsgruppen sind Lieferant*innen (A), Eigentümer*innen & Finanzpartner*innen (B), Mitarbeitende (C), Kund*innen und Mitunternehmen (D) und schließlich das gesellschaftliche Umfeld (E).
 

Die Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft!

 

Es gibt endlich eine Alternative zwischen Kapitalismus und Sozialismus. In der Gemeinwohl-Ökonomie stehen nicht Gewinnstreben und Konkurrenz an erster Stelle, sondern Gemeinwohl-Streben und Kooperation – dieselben humanen Basiswerte, die unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen lassen. Gewinn ist nicht mehr als ein Mittel und kein bloßer Zweck der unternehmerischen Tätigkeit mehr. Die Gemeinwohl-Bilanz wird zur Hauptbilanz: Je sozial verantwortlicher, ökologisch nachhaltiger, demokratischer und solidarischer sich Unternehmen verhalten, desto mehr Vorteile – von niedrigeren Steuern, Zöllen und Zinsen bis zum Vorrang beim öffentlichem Einkauf – erhalten sie. Die Systemdynamik belohnt die verantwortungsbewussten Verhaltensweisen: Ehrlichkeit, Empathie, Kooperation, Großzügigkeit und Solidarität.

 

Interessante Links zum Weitersehen- und hören:

- Video - Youtube.de - Gemeinwohl-Ökonomie - "die" Alternative!
- Video - Youtube.de - Gemeinwohl-Ökonomie - Wirtschaft neu denken!
- Video - Youtube.de - Christian Felber an der Alanus Hochschule
- Audio - Youtube.de - Christian Felber im Palais Gespräch mit Precht
- Audio - Lora924 - Bayern Radio zur Gemeinwohl-Ökonomie

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