Berlin-Brandenburg

GWÖ-Blog

Wir werden Zweigverein im GWÖ Deutschland e. V.

Blogpost von admin.michael.dollinger
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Bisher waren wir in Berlin-Brandenburg in einem eigenständigen, regionalen Verein organisiert, der parallel zum GWÖ-Deutschland e.V. und den dazugehörigen Zweigvereinen existiert hat. Sollte dieser Zustand so beibehalten werden oder hat es Vorteile für uns und die Bewegung, wenn wir uns ebenfalls in das Haupt- und Zweigverein Modell integrieren und welche Änderungen unserer Satzung würden damit einhergehen?

Nach einem toll moderierten Abend, stellte Phillip Wodara den entscheidenden Antrag:
"Stimmen wir der Satzungsänderung zum 01.01.2018 mit den Änderungen, die wir in der Satzung aufgenommen haben, zu?"

Ergebnis: 1 Enthaltung, 2 Nein, 11 Ja

Mit Snacks und Getränken versorgt, konnten sich alle Anwesenden via Power-Point Präsentationen über die Satzungsänderungen und die Gründe informieren lassen, die für die Integration in den GWÖ-Deutschland e.V. sprechen.

Ein wichtiger Grund ist, dass der Hauptverein die Mitgliederverwaltung der Zweigvereine übernimmt und so auch bei uns Ressourcen frei werden, um sich auf die Kernaufgaben wie Unternehmens-, Spenden-, und Aktivengewinnung zu konzentrieren oder das Thema des Wirtschaftskonventes weiter voran zu treiben. Abgesehen davon können wir nun auch bei den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen des Deutschland-Vereins teilnehmen und so die Aktivitäten der Gemeinwohl-Ökonomie auf nationaler Ebene aktiv mitgestalten.

Außerdem machen wir in Berlin-Brandenburg als auch als gesamte GWÖ-Bewegung durch die Vernetzung aller Zweigvereine und den so verbesserten Fundraising- und Fördermöglichkeiten auf bundesweiter Ebene, einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung, was auch extern so wahrgenommen wird.

Nachdem sich auch intensiv über die Bedenken der damit verbundenen Veränderungen, z.B. in Sachen Autonomie, ausgetauscht wurde und ebenfalls Gründe für den Verzicht auf die Integration in den GWÖ-Deutschland e.V. diskutiert und andere Möglichkeiten der Kooperation vorgeschlagen wurde, kam es schließlich zur Abstimmung.