Südtirol, 20. Januar 2014

Gemeinwohlregion – Vinschgau: 4 Gemeinden, eine Bilanz

Am 17. Jänner hat in Schloss Goldrain die erste Zwischenpräsentation des Projektes „Gemeinwohlregion Vinschgau" statt gefunden.

Durch den Impuls des Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau  Andreas Tappeiner und die professionelle Begleitung von Günther Reifer (Terra Institute) haben vier Gemeinden Laas, Mals, Latsch und Schlanders ihre erste Gemeinwohlbilanz erstellt. Neben bei sind parallel noch zwei andere Projekten vorgestellt worden: die Einführung einer regionalen Währung – Projektleiter Armin Bernhard -, die die regionalen Wirtschaftskreisläufe verstärken, und die Entwicklung eines Wohlstandindikator der Region Vinschgau, der das Wohlstand im Tal messen wird, nach eigenen Kriterien – Christian Hoffmann, Thomas Streifeneder und Riccardo Brozzi. Diese zwei Projekte werden mit der Unterstützung der Universität Bozen und der EURAC entwickelt.

Dazu kommt noch, daß schon mehrere vinschger Unternehmer die Gemeinwohl Bilanz erstellt haben – Moriggl, Soligno Rubner, Ernst Bayer, Luggin, Tschenglsburg, u.a. - und daß sich das Gemeinwohl Konzept in allen Bereichen der Bevölkerung langsam ausbreitet: in den Unternehmen, in den Gemeinden, in der Bevölkerung und bald in den Schulen.

Groß war die Beteiligung der 130 Teilnehmer aus ganz Südtirol und ebenso ihre Begeisterung. Man hat in der Luft den neuen vinschger Wind gespührt, was jetzt in Vinschgau weht.
Ebenso begeistert waren die Ehrengäste der Veranstaltung: Landeshauptmann Arno Kompatcher, Richard Theiner der gebürtige Vinschger ist, Brigitte Foppa der Grünen und noch andere.  
Arno Kompatcher meinte „man kann nicht mehr ohne Rücksicht auf einer Nachhaltigkeitsstrategie zu nehmen agieren, und Vinschgau als Pilotprojekt setzt ein besonders gutes Beispiel in Südtirol.“